ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 001Der 49. Wuppertaler Zaubersalon fiel terminlich genau auf den Geburtstag seines Gründers, Hans-Hermann Wahl, der, anstatt auf dem Sofa zu sitzen und Kerzen auszupusten, wie gewohnt die Technik an diesem Abend meisterte.

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 005Nicht ganz so proppenvoll wie sonst, aber dennoch gut besucht, erlebte die Bandfabrik wieder einmal einen gelungenen Zauberabend. Moderator war der junge sympathische Marco Weissenberg, der für Hans-Hermann zunächst einmal ein Glas Geburtstags-Sekt aus einem flachen Umschlag hervor zauberte, um dann den ersten Künstler des Abends anzusagen: Frank Moll.

Frank gehört zu den Wuppertaler Zauberern und engagiert sich dort in letzter Zeit verstärkt in der Jugendarbeit. Seine „Zwerge“, wie er sie nennt, hatten den Zaubersalon im August mit großem Erfolg bestritten.

Er zeigte sein Seil mit erstaunlich vielen Enden und Mitten, wobei er über die abstrusen Zustände an deutschen Zauberschulen berichtete.

Dann folgte seine sehr dynamische Art der Tuchfärbung, bei der er, in seiner unnachahmlichen Art, immer schneller wird. Schließlich eine sehr schöne Interpretation des so genannten „Zwei-Männer-Tricks“, bei dem eine Karte von einem Zuschauer zum anderen wandert, obwohl deren Kartenpäckchen mehrmals durchgezählt werden. Das Besondere hier war, dass nicht irgendeine Karte wanderte, sondern eine ganz bestimmte, die zuvor von einem dritten Zuschauer gewählt wurde.

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 023Frank Moll beendete sein kurzes knackiges Programm mit seiner schon legendären Vorführung des Flaschentricks, bei dem nicht nur die Zuschauer sich fragen, wo all die vielen Weinflaschen her kommen, sondern auch der Künstler selbst schier zu verzweifeln scheint.

Ich habe Diese Nummer sicher schon ein dutzend Mal gesehen und bin immer wieder neu begeistert. Ein Feuerwerk der Unterhaltung.

Besonders hervorgehoben werden sollte auch die Tatsache, dass Frank kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen war.

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 042Bevor Marco den zweiten Künstler des Abends ansagte, versuchte er sich als Mentalist. Er bat eine Zuschauerin zu sich auf die Bühne und ließ sie aus einer Haribo-Tüte ein Gummitier ziehen. Obwohl die Zuschauerin enorme Probleme hatte, das von ihr gewählte Tier zu erkennen, gelang es dem Moderator, eine Zeichnung davon anzufertigen. Zunächst ähnelte diese nicht gerade einer Giraffe, aber mit etwas Magie wuchs der Figur nachträglich ein langer Hals. Das Blatt wurde vom Zeichenblock abgerissen und der Zuschauerin als Präsent überreicht.

Nun gehörte die Bühne „Magic Schorsch und Gabriela“. Zu fetziger Musik legten die beiden aus Hagen stammenden Künstler eine regelrechte Illusions-Show hin.

Zum ersten Mal in der rund vierjährigen Geschichte des Wuppertaler Zaubersalons wurde die

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 109„Cut a Lady“ aufgeführt. Gabriela stieg in einen Kasten, in dem normalerweise nur ein Kind Platz gefunden hätte, um sogleich von Schorsch (Georg Hesse) mittels einem Duzend Metallplatten in Stücke geschnitten zu werden. Zu allem Überfluss wurde noch ein riesiger Kubus durch den Kasten gesteckt, durch den das Publikum hindurch sehen konnte, so dass

Gabriela nicht nur zerteilt, sondern auch verschwunden zu sein schien. Zur großen Erleichterung des Publikums entstieg sie jedoch unbeschadet dem Kasten und konnte so Schorsch weiter assistieren.

Dieser zeigte nun eine Schwammball-Routine, wobei ihm eine junge Dame aus dem Publikum assistierte, die schon über einige Bühnenerfahrung verfügt. Sie gehört nämlich, mit ihren elf Jahren, bereits zu den Stammgästen des Zaubersalons und lässt sich nur selten eine Vorstellung entgehen.

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 117Nach einer gekonnten Münzenwanderung quer durch den Arm eines Zuschauerassistenten, demonstrierten Schorsch und Gabriela ihre zweite Illusion. Da heute kaum noch jemand ein Jackett trägt, hatte Schorsch eines dabei und zog es einem Herrn aus dem Publikum über. Gabriela wurde ausgiebig gefesselt und verschwand in einem Tuchkabinett, das von zwei starken Männern aus dem Auditorium gehalten wurde. Der Herr mit dem Jackett betrat nun ebenfalls das Kabinett, wobei die ganze Zeit sein Kopf zu sehen war. Schon nach Sekunden riss Schorsch den Vorhang auf und Gabriela hatte dem Zuschauer das Jackett entwendet und trug es selbst, unter ihrer Fesselung.

Es folgte noch ein lustiges Gewinnspiel, bei dem die Trostpreise wesentlich wertvoller waren, als der Hauptgewinn, sowie abschließend die Produktion dutzender von Glühwürmchen, die sich zu einer Lichterkette zusammenfügten, was auf der abgedunkelten Bühne sehr schön aussah. Entertainment vom Feinsten! So der Gesamteindruck, den das zaubernde Ehepaar hinterließ.

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 129Dass Zauberei auch ganz anders sein kann, nämlich poetisch, ästhetisch und verspielt, bewies der letzte Künstler an diesem Abend. Swann!

Magisches Tanztheater, bei dem einmal nicht gesprochen, sondern pantomimisch zu Musik gearbeitet wurde.

Als der Mann mit freiem Oberkörper und Maske, der mich zunächst an einen buddhistischen Mönch erinnerte, mit seinem Fackelstock die Bühne betrat, hatte ich zunächst Bedenken, ob das Langerfelder Publikum, das handfeste Magie gewohnt ist, mit dieser Art der Unterhaltung etwas anfangen kann. Und in der Tat lag so etwas wie Zurückhaltung und zweifelndes Staunen in der Luft, als der Magier begann, seinen brennenden Stab tanzen zu lassen.

Doch er blieb in seiner Rolle, legte atemberaubende Tanzfiguren aufs Parkett, während er Tücher im Spiegel verschwinden ließ, sie gefärbt wieder daraus hervor zog,

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 185Wasser aus leeren Metallgefäßen produzierte, Staubwedel färbte und große Uhren in einem Tuch verschwinden ließ. Und immer diese Maske, die einen zwang, nur den Effekt zu sehen und daran zu glauben, dass es wahr ist. „Nimm Dir Zeit, zu träumen, denn das ist der Weg zu den Sternen!“ So lautet das Motto seiner Show, aus der er an diesem Abend nur Auszüge spielte und die man im März, in einer anderen Wuppertaler Lokalität, in voller Länge sehen kann.

Mit jedem Schritt, mit jeder Geste kam Swann den Zuschauern näher, so dass sie ihn schließlich sogar durch rhythmisches Klatschen ermutigten, die verschwundenen Uhren wieder herbei zu zaubern. Wer es schafft, ohne Worte und flotte, applausfordernde Sprüche ein Publikum in seinen Bann zu ziehen, der kann wohl wirklich ein wenig zaubern. Und das Langerfelder Publikum ist weitaus offener für Ungewöhnliches, als ich es ihm zugetraut hatte.

Stürmischer Applaus für Swann und seinen „Magic Dream“-

ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 212ZauberSalon Wuppertal 2014 12 16 216Der kontrastreiche Abend endete mit einer Tanzeinlage von Marco Weissenberg, der im Häschenkostüm einen Plüschhasen maltretierte. Nach dem Finale, bei dem sich noch einmal alle Künstler von den Zuschauern verabschiedeten, freute man sich schon auf den Januar, wenn es zum 50. Mal heißt: „Zaubersalon in der Bandfabrik!“

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2014 11 18 ZauberSalon BeLu 004Der November brachte uns diesmal ein neues Zauberprogramm des sympathischen BeLu aus Ostwestfalen unter der Bezeichnung „Komisch!?!“

Den Zuschauern, die trotz Länderspiel den Weg in die Bandfabrik gefunden hatten, wurde vom Moderator des Abend H e n r y W a h l ein unterhaltsamer Abend mit Comedy- und Hypnose-Elementen versprochen, ja selbst Schnorrer sollten einen guten Tipp erhalten.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 007Aufgelockert wurde der Abend durch Audioeffekte zur Untermalung. B E L U verstand es gleich, sein Publikum an diesem Abend anzusprechen Dazu benötigte er keine großen Requisiten, wenn mal da mal von dem Riesenzauberstab absieht, der aus einem viel zu kleinen Beutel wuchs. Beim Umgang mit Seilen konnte man schon seine Fähigkeiten als Zauberer erkennen. Das war auch bei seiner Falschspielroutine mit drei Karten zu bemerken.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 024Durch den Einsatz von Hypnose war eine Zuschauerin nicht in der Lage, den Text auf verschiedenen Karten richtig vorzulesen. War etwa auch Hypnose im Spiel, als mehrere Zuschauer jeweils einen Umschlag frei wählten, aber nur der übriggebliebene Umschlag einen echten 50-Euro-Schein für B e l u enthielt. Das war aber sicher gar nicht so schlimm, da dieser sich, zur Freude der Zuschauer, auch in einen bunten Zettel verwandelte.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 106Zu besonders guten Leistungen kam es immer, wenn Kinder an den Effekten beteiligt waren. Da merkte man, dass B e l u selbst Familienvater ist. Er bewies sein Einfühlungsvermögen, ob beim Eierbeutel oder auch da, als ein Mädchen nicht zum kleinen Zauberer verkleidet werden wollte; bei ihm sollte niemand ein banges Gefühl haben.

Einen nicht so häufig gezeigten Effekt erlebte man dann: Zwei Wasserschalen wurden leergetrunken und füllten sich durch Drehbewegungen immer wieder soweit, bis das Wasser überschwappte.

Verschwundene Tücher erschienen an einem vorher gezeigten kleinen Puppenschirm.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 115Höhepunkt war aber sicher sein Abschlusseffekt, woran sicher die beteiligten Zuschauer, ein seit 50 Jahren verheiratetes Ehepaar, nicht unschuldig waren. Diese Zuschauer würde man B e l u gerne zu allen seinen Auftritten wünschen. Das Spiel, bei dem sich zwei Seilmitten wiederholt in einem Kästchen verbanden, obwohl die Enden nie von den Zuschauern losgelassen wurden, wurde so zu einem Höhepunkt an Spaß.

Viel Applaus für den Künstler, dessen Leistung nicht genug zu loben ist;: Ein Solo-Abend ist immer ein hartes Stück Arbeit – auch, wenn es so leicht erscheint.

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Macht Zaubern sexy? Nein! Aber Alexander Lehmann macht es zumindest sehr sympathisch.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 001Ja, es machte Spaß, ihm zuzusehen und vor allem auch zuzuhören, als er anlässlich des 47. Zaubersalons die Gäste der Bandfabrik mit seinem Soloprogramm bespaßte. Er war extra aus Nürnberg zu uns ins Bergische Land gekommen, was doch ein Beweis dafür ist, wie wichtig der Wuppertaler Zaubersalon mittlerweile in der deutschen Zauberszene geworden ist.

Er begann sein Programm recht ruhig, indem er, zu getragener Gitarrenmusik, einen Faden zerriss, um ihn anschließend sofort wieder ganz zu zaubern. Bei der Begrüßung des Publikums wurde klar, dass es an diesem Abend um das Zwischenmenschliche in der Zauberkunst gehen würde und um das Thema Nummer Eins… Männer und Frauen.

„Och nööö!“, dachte man zunächst. Nicht schon wieder. Etliche Male ist das doch schon von Kabarettisten durchgekaut worden. Aber Alexander Lehmann schaffte es, die Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute zu amüsieren.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 007Zunächst bat er Vanessa auf die Bühne und spielte mit ihr eine typische Szene aus seinem bisher erfolglosen Anmachleben durch. In der Disco quatscht er eine Frau an, um sie ausgerechnet mit einem Kartentrick zu beeindrucken. Wer das selbst schon einmal probiert hat, weiß, dass es schief gehen muss. Der Trick ist ausgesprochen gut. Eine gewählte Karte wandert zweimal in die Sakkotasche des Zauberers, um zum Schluss als einzige Karte in der Hand des Künstlers zu verbleiben, während alle anderen unter voller Zuschauersicht in die Tasche wandern. Vanessa scheint jedoch nicht sehr beeindruckt zu sein.

Dann muss eben Sven herhalten, Vanessas Freund. Der Magier sagt voraus, was passieren wird. Eine Karte wird gewählt, ins Spiel zurückgegeben, und ein Stuntman wird brennend in das Spiel springen, um die Karte zu finden. Da weder Sven, noch Alexander den Drang verspüren, sich mit einem Zippo in Brand zu stecken, malt der Künstler ein kleines Männchen auf ein Blatt Papier, zündet es an und wirft es gegen das Kartenspiel. Tatsächlich befindet sich bei Durchsicht des Spieles ein großes Brandloch in Form eines Männchens in der Zuschauerkarte.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 014Dass er nicht nur ohne Hasen, sondern auch ohne Schere auskommt, bewies Lehmann bei seinem dritten Kunststück, einer sehr gekonnt vorgeführten Seilroutine.

Aber was dann kam, riss das Publikum wirklich von den Stühlen. Eine ganze Buchseite, von oben bis unten bedruckt, einschließlich Seitenzahl, wanderte von einem Buch in ein anderes und zwar in eines, das zuvor nur aus lauter leeren Seiten bestand, wie sich die Zuschauer mit eigenen Augen und Händen überzeugt hatten. Bezeichnend war dabei auch der Titel des leeren Buches: „Was Männer über Frauen wissen“. Zum Piepen!

Auch Alexander kam um das Thema Geld nicht herum, denn schließlich wird man als Zauberer ständig gefragt, ob man nicht mal welches zaubern könne. Er tat es auf sehr originelle Weise. Wer wissen möchte wie, der sollte seine Show besuchen. Was er aber mit dem erschienenen Geldschein dann anstellte, war noch besser. Gehen Sie hin. Es lohnt sich.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 034Nun war wieder Vanessa dran, denn der verliebte Zauberer wollte den Kontakt zu ihr nicht verlieren. Er erfüllte ihr einen geheimen Herzenswunsch, denn, was sie wohl selbst noch nicht geahnt hatte, sie hatte schon immer einmal davon geträumt, als „Vanessini die Große“, selbst vor Publikum zu zaubern. Mit der Unterstützung ihres neuen Zauberfreundes gelang ihr das auch ganz toll.

Nach der Pause ging es dann lustig weiter mit Frauenklischees. Die Damenhandtasche und ihr unerschöpflicher Inhalt waren das Thema dieses Kunststücks. Tatsächlich sucht ja jeder Mann lieber einen Laubfrosch im Dschungel, als mal eben seiner Frau etwas aus ihrer Tasche zu holen. Wir wissen das. Dass Frauen jedoch tatsächlich mehr in ihre Tasche kriegen, als eigentlich hinein passt, das demonstrierte uns Alex nun anhand eines sehr interessanten Puzzles. Es gibt also nicht nur etwas zu lachen, sondern auch wirklich einiges zu staunen in seiner Show.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 052Und wieder ein Anmachversuch bei Vanessa: Der gute alte Eierbeutel. Als sich die Begeisterung bei ihr erwartungsgemäß in Grenzen hielt, versuchte Alexander es noch einmal bei Sven. Zu dem bekannten Chanson „Je t´ aime“ umgarnte er ihn pantomimisch nach allen Regeln der Anmachkunst, und obwohl ich Sven nicht mag, in diesem Moment leide ich mit ihm. Solidarität unter Männern kommt auf. Das hat keiner verdient… aber die Menge brüllt vor Lachen. The show must go on.

Alexander Lehmann weiß, wie Männer ticken, denn schließlich ist er selbst einer.

Aber er weiß auch, wie Frauen ticken, und das ist eine Besonderheit. Man kann die Formel bei ihm erwerben, er hat sie in mehreren tauschen Arbeitsstunden auf Dutzenden von DinA4-Seiten aufgeschrieben. Und dass sie richtig ist, wurde an diesem Abend unter Beweis gestellt.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 077Aber merkwürdig: Obwohl er die Frauen so gut kennt, scheiterte sein Schlusstrick. Er wollte Vanessas romantischsten Wunsch erraten. Sie träumte von einem Schneesturm, er aber sagte Sonnenschein voraus. Na ja. Schade, aber kommt vor.

ZauberSalon Wuppertal 2014 10 21 Alexander Lehmann 087Dafür schenkte er der kleinen Sophia einen Wunschstein, und mit dessen Hilfe ließen die beiden, zur großen Verblüffung aller Anwesenden, einen massiven Beistelltisch durch die Bandfabrik schweben.

Der Applaus war stürmisch und wollte kein Ende nehmen. Das verlangte nach einer wirklichen und nicht, wie so oft, nach einer herbeigezerrten Zugabe. Und die war dann noch einmal ein echter Knaller. Die scheinbar fehlgeschlagene Vorhersage erwies sich nämlich im Nachhinein doch als richtig. In einem echten kleinen Schneegestöber umarmte der Magier endlich seine Angebetete.

Unter heftigem Beifall ging wieder einmal ein schöner Zauberabend in der Bandfabrik zu Ende.

 

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Zaubersalon Wuppertal 2014 07 027Deutschland ist Weltmeister und somit alle Fußball WM Spiele für dieses Jahr beendet. Das heißt wir können uns wieder voll und ganz dem Zaubersalon in der Bandfabrik Wuppertal widmen, welcher an diesem Dienstag bis auf den letzten Platz besetzt war.

An diesem Abend durften wir uns über Besuch aus dem Zaubersalon Datteln freuen. Rick und Maik moderierten mit sehr vielen humorvollen Einlagen gekonnt durch den Abend und stellten ihre jungen Zauberkollegen der Reihe nach vor.
Bei ihrem Eröffungstrick suchten sie sich zwei Zuschauer aus dem Publikum aus und ließen diese jeweils eine Spielkarte und ein Symbol frei wählen. Die Spielkarte wurde in das Spiel zurückgelegt. Das Symbol wurde in Form eines Papiers auf das Spiel gelegt und angezündet.
In einem Feuerblitz verschwand das Papier und beim auffächern des Spiels konnten die Zuschauer sehen, dass sich das gewählte Symbol in die Spielkarte eingebrannt hatte.

Zaubersalon Wuppertal 2014 07 071Der erste Künstler an diesem Abend war Kamentino, der auf jegliche Worte verzichtete und klassische Zauberei zur Musik zeigte. Dem alten Stil ganz treu geblieben, zauberte er mit Tüchern, Seilen und Ringen. Das Highlight waren zwei Zaubereffekte bei denen er einen Tisch durch den Raum schweben ließ und einen bunten Regenschirm aus der Luft produzierte. Den Zuschauern gefiel dieser musikalische Ausflug in die Welt der Zauberei.

Zaubersalon Wuppertal 2014 07 125Nach einer kurzen Pause, stellten Rick und Maik eine Vorhersage in Form einer Papiertüte vor und erklärten, dass sie jetzt eine Zuschauerin ein mentales Experiment testen wollen. Mit diesen Worten, sollte die junge Frau eines von verschiedenen Getränken wählen. Um die junge Frau zu beeinflussen, setzen sich die beiden Coca Cola Mützen auf und ließen im Hintergrund die Coca Cola Melodie laufen. Spätestens hier war jedem klar, dass es sich bei der Vorhersage ebenfalls um eine Cola Dose handelt.
Als sich dann herausstellte, dass die Zuschauerin jedoch Milch als Getränk gewählt hatte, sah es so aus, als ob der Trick missglücken würde. Doch zur Überraschung aller, ließen Rick und Maik Milch aus der Cola Dose laufen.

Zaubersalon Wuppertal 2014 07 152Der zweite Künstler des Abends war Adam Sky, der sich auf Comedy Zauberei spezialisiert hatte und mit seinen Kunststücken für großes Gelächter sorgte. Die Zauberei kam natürlich nicht zu kurz und somit zeigte er, eine mentale Vorhersage von einem selbst aufgemalten Elefanten, den der Zuschauer vorher frei in Form eines Papiers gewählt hatte und ließ gemeinsam mit dem Publikum Toilettenpapier verschwinden.

Seine lockere Art und frechen Sprüche ließen kein Auge trocken.

Zaubersalon Wuppertal 2014 07 231Der letzte Künstler des Abends war Salvador, der dieses Mal nicht seinem Fachgebiet der Mental Magier widmete, sondern klassische und visuelle Zauberei zeigte.
Er führte das älteste Kunststück der Zauberei vor, das sogenannte Becherspiel, bei dem drei Bälle unter den jeweiligen Bechern verschwanden, wanderten und sich am Ende in große Zwiebeln und Tomaten zu verwandeln.
Obwohl er kein Kinderzauberer ist, wie er selbst sagte, bezog er die Kinder gekonnt in seine Show ein und ließ ein Ei in einem Beutel erscheinen, welches das Kind selbst vorher unsichtbar aus der Luft gegriffen hatte.

Außerdem ließ er die Zuschauer der Bandfabrik einen Blick hinter die Kulissen werfen und erklärte ein Kunststück, dass jeder zu Hause nachmachen kann. Verraten wollen wir dieses aber nicht hier ;)

Zaubersalon Wuppertal 2014 07 262Am Ende des Abends musste doch noch jeder Zuschauer aktiv werden. Bei dem letzten Kunststück von Rick und Maik sollte nämlich jeder Zuschauer vier Karten zerreißen und die Luft schmeißen, um am Ende die jeweils vorher ausgewählte Spielkarte wiederzufinden. So viele Karten sind noch nie durch den voll besetzten Zaubersalon geflogen.

Das Publikum dankte dem gesamten Team des Zaubersalon aus Datteln mit großen Applaus und viele Gäste gaben bekannt, dass sie sich jetzt schon auf den nächsten Zaubersalon im August freuen.

 

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Zaubersalon Wuppertal 2014 06 006Der Zaubersalon rief – und diesmal kamen leider nicht so viele Zuschauer. Diesmal bekam man doch die Auswirkung der Fußball WM zu spüren. Schade, denn die Freunde vom Zaubersalon Bad Oeynhausen hätten mehr verdient.

Das Programm des Abends moderierte der gutgelaunte C H AR L Y   D Ö R R I E S, der schon seit seinem letzten Auftritt im Programm des Zaubersalons – nicht nur wegen seiner schönen silbernen Schuhe – bei vielem im Gedächtnis geblieben war. Er brachte mit der Erklärung eines Tricks gleich die Leute zum Lachen. Dann verschwand beim erneuten Ausbreiten einer Mappe sogar eine vorher nur gedachte Karte der Zuschauer!

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 036Die erste Darbietung des Abends bestritt B E L U, der schilderte, wie er zur Zauberei gekommen war. Dies wurde mit den Spielkarten ganz deutlich: immer wurden welche weggeworfen, doch stets war wieder die Ausgangsmenge vorhanden. Eine zerrissene Zeitung wurde fast wiederhergestellt; das zu Boden geflatterte Stückchen fehlte bei der wieder reparierten Zeitung mitten in einem Blatt. Es folgte eine Falschspieldemonstration mit „Karten für Schwerhörige“( die man bis zur letzten Reihe erkennen konnte.) und dem Zeigen der da immer heraus resultierenden Folge: man ist danach immer abgebrannt. Eine von einer Zuschauerin gekennzeichnete Karte wurde von B E L U   auf verblüffende Weise gefunden. Zum Abschluss zeigte er dann unter ständiger Kontrolle zweier Betrachterinnen wie sich die Seilmitten der Seile, die die Damen jeweils an den Enden hielten, unter Abdeckung verbanden, ohne dass jemand die Seilenden losgelassen hatte.

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 092Kontrolle einer Zuschauerin lies auch C H A R L Y D Ö R R I E S zu, die dann das Erscheinen und Verschwinden von farbigen Tüchern in einem kleinen Blatt Papier aus nächster Nähe erleben durfte. Die nun angekündigten Künstler L A B O R A & A N N entführten die Anwesenden ins Reich der Gedächtnisleistungen. Das Magische Quadrat ergab, egal ob kreuz oder quer gerechnet immer die 94. - Und dies war das zufällig genannte Lebensalter einer Zuschauerin! – Eine weitere mentale Höchstleistung war eine Vorführung des sogenannten Rösselsprungs. Das ist eine Darbietung, bei der man eine schachbrettartige Tafel, beginnend auf einem vom Zuschauer bestimmten Feld, wie das Rössel beim Schach in einer bestimmten Zugweise so ausfüllt, dass jedes Feld nur einmal benutzt wird. Dabei stand                                     L A B O R A mit dem Rücken zur Tafel. Jedes Feld wurde bei der einmaligen Benutzung durchgekreuzt. Das gelungene Experiment führte zu lange anhaltendem Applaus.

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 137In der nun folgenden Ansage erklärte der Moderator pfiffig, was unter dem Begriff Eierschaukeln zu verstehen sei. Er bediente sich eines Musters zur Illustration. Mit einem klassischen Kunststück, das immer nur durch die Fähigkeit des Vorführenden zum Leben erweckt wird, leitete er nun zur klassischen Darbietung über: L U C A M A S S I A erfreute die Anwesenden zunächst mit Teilen der „Hohen Schule“ der Magie – der Manipulation. Von Bällen, Seilen und Ringen war alles dabei. Und als Zugabe nochmals Bälle: diesmal aber unter Beteiligung zweier sehr jungen Zusehauerinnen. Die Bälle wanderten nicht nur von Hand zu Hand sondern auch schon mal von einem Ohr zum anderen mitten durch den Kopf!

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 196Sehr zur Verblüffung der Beteiligten und zur guten Unterhaltung der andern!

Wie üblich verabschiedeten sich die Künstler noch gemeinsam von ihrem Publikum – auf ein baldiges Wiedersehen.!

 

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