Zaubersalon Wuppertal 2013 10 011Trotz Fußball der Nationalmannschaft konnten wieder sehr viele Gäste beim Oktober Zaubersalon-Wuppertal begrüßt werden. Sie wurden auch bei diesem Programm nicht enttäuscht und wieder einmal gut unterhalten.

Der frech-charmante BENE REINISCH moderierte das Programm, in welchem er vor einigen Monaten selbst schon einmal als Künstler aufgetreten war. Trotz zunächst technischer Probleme, löste er auch diese Aufgabe mit Souveränität.

Zaubersalon Wuppertal 2013 10 048Der erste Künstler, der durch die Moderation angekündigt wurde, war der Ehrenvorsitzende des MZ Köln, Siegfried PÜTZER. Er strahlte rheinischen Humor aus. Ob nun Goldfischproduktion, Tuchfärben mit „Erklärung“, Seilroutine, ostfries. Kartenspiel: immer leuchtete die Routine eines alten Hasen durch. Verblüffend auch seine Erläuterung der Mathematik mit Hilfe von erleuchteten Tischlämpchen. Das gab sicherlich langen Gesprächsstoff während der ersten Pause.

Sympathisch wirkte auch der nächste Künstler. Dieser hatte die Zauberei schon im zarten Alter von 6 Jahren von seinem Vater erlernt(quasi mit der Muttermilch aufgesogen?!):TED Silver(alias Dettmar Rokoss) war als nächster an der Reihe. Seine erste Vorführung kam ganz ohne Worte zu einem zauberhaften Ende. Dann warnte er noch sehr ernsthaft vor den sogenannten Hütchenspielern. Um dies alles für die Zuschauer noch verständlicher zu machen, demonstrierte er die Vorgehensweise mit Hilfe eines Knobelbechers und eines Würfels, sehr zur Belustigung der Zuschauer. Diese zeigten Zaubersalon Wuppertal 2013 10 102bei der nächsten Geschichte auch ein gerüttelt Maß an Schadenfreude: TED SILVER erklärte den Zuschauen, wie Zauberer heutzutage ihre Künste anhand von DVDs einstudieren, wobei wohl manches auch schon mal „in die Hose“ geht – diesmal gings aber mehr in die Jacke des Zuschauers (eine brennende Zigarette nämlich). Dass trotz allem die Jacke heil blieb, brachte die Darbietung zu einem guten Ende.

BENE REINISCH erzählte nach den Pausen auch von seinem StudentenalltagZaubersalon Wuppertal 2013 10 139

und kündigte dann ADAM SKY als „Mischung von lustig und skurril“ Diese Ankündigung traf wohl den Nagel auf den Kopf, denn wie soll man es sonst bezeichnen, wenn Gummitaube und Fell-Kaninchen mal eben mit einem Spielzeug erschossen werden, weil lebende Tiere auf der Bühne nicht erlaubt sind. Ein langer Sparzierstock wurde aus dem zunächst plattgedrückten Zylinder produziert. Eine Vorhersage zu einem nicht erwarteten Ende gebracht. Und in einer Quizshow wurde die Überlegenheit des weiblichen Geschlechts demonstiert, wobei die Zuschauerin immeZaubersalon Wuppertal 2013 10 179r leichtere Fragen zog als ihr Partner. Die Zuschauer amüsierten sich köstlich.

Mit dem nochmaligen Aufrufen der einzelnen Künstler ging ein kurzweiliger Abend zu Ende, so dass man sich wieder auf den nächsten Zaubersalon freut.

 

 

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