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Zu einem in mehrfacher Weise besonderen Abend konnte der Moderator FRANK PREUSSNER diesmal die Gäste begrüßen: Nicht nur, das diesmal im unteren großen Raum der Börse gespielt wurde, nein, es war mal wieder eine magische Zahl: die 7 spielte schon in vielen Geschichten oder Mythen eine wichtige Rolle. - Und am Dienstag war es sogar 2 mal die 7, nämlich der 77. Zaubersalon. Als HENRY WAHL, mit der Vision eines Zaubersalons in Wuppertal herausrückte, gaben Pessimisten so einer Veranstaltung nur eine Erfolgsaussicht für etwa drei oder vier Abende. Es zeigte sich aber, dass auch hier eine Bühne gebraucht wurde, die allen Interessierten die Möglichkeit bot neue Programme vor einem Publikum auszuprobieren.

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Mit MARCO WESSENBERG war ein junger Profizauberer am Start, der hier einmal sein Programm, zeigte, bei dem die Wunder aus einem großen Pappkarton kamen. So hieß dann auch gleich das Programm "Wunder aus dem Pappkarton". Der sympathische junge Künstler holte als Erstes den Zauberkasten hervor, der für ihn die Initialzündung war für den Entschluss, Zauberkünstler zu werden. So einen Anstoß kennen wahrscheinlich sehr viele Leute, die sich mit der Zauberei befassen. So mag man auch die Aussage glauben, dass man, wenn man nicht erwachsen werden will, Zauberer wird. Den Teil der Karriere, der in der Kindheit spielte, konnte man auf den eingespielten Bildern gut mitverfolgen.

Eine Folge von Kartenmanipulationen, die damit endeten, dass das Kartenspiel immer kleiner wurde, bis es als Konfetti in die Luft gefächert wurde, bewies auch sein handwerkliches Können. Natürlich galt dies ebenso für sein geschicktes Umgehen mit einem Stück Seil (oder waren das doch drei???). Für den Chronisten gab es einen Höhepunkt, weil er eine Darbietung noch nicht auf einer deutschen Bühne gesehen hatte: das Verketten von Metallkleiderbügeln.

Eine Zuschauerin schoss einen Fingerring mit einer Zwille in ein sehr kleines Kästchen. Dort verschwand er und tauchte in einer verschlossenen Süßigkeitentüte wieder auf.

Trotz eigenem Häschenkostüm konnte MARCO WEISSENBERG kein Kaninchen hervorzaubern. Die Zuschauer glaubten, den Trick durchschaut zu haben, wurden mit dem verblüffenden Ende aber doch noch überrascht.

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Nach der Pause gleich noch ein Wunder: ein kleines Tuch tanzt vor einem großen. Dann wird es mental. MARCO WEISSEBERG zeichnet wiederholt ein Tier, an das eine Zuschauerin denkt, auf seinen großen Block. Auch ein junger Zuschauer errät dann eine Zahl ganz genau.Poetisch wird es dann, wenn mit der Unterstützung einer Zuschauerin ein Tischchen samt Tischdecke zum Schweben gebracht wird. Diese zauberhafte Stimmung entsteht auch, wenn es aus den geschlossenen Händen herausschneit.

Überraschend war, dass sich zum Schluss eine lange vorher getroffene Weissagung erfüllte.

Vielen Dank, sowohl an MARCO WEISSENBERG, FRANK PREUSSNER als auch an das gesamte Team des Zaubersalons Wuppertal!

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