Der Zaubersalon dieses Monats brachte uns drei Besonderheiten:

  1. Es war der erste Zaubersalon im August.
  2. Es war der 1. öffentliche Auftritt der Zauberschule des Magischen Zirkels Wuppertal
  3. Die Veranstaltung begann diesmal wegen Punkt 2 schon um 18 Uhr.

Trotz dieser Zaubersalon Wuppertal 2014 08 004frühen Anfangszeit mussten einige Besucher schon vor Beginn zurückgewiesen werden, da die zugelassene Besucherzahl bereits erreicht war. Aber Sicherheit geht ja nun immer vor.

Moderatoren des Abends waren die OZ Mitglieder Frank M o l l und Marc W e i d e, diZaubersalon Wuppertal 2014 08 009e sich um die Zauberschule des MZ Wuppertal kümmern. Sie wiesen besonders auf die Bedeutung des Publikums für Zauberer hin, die ja ohne diese im stillen Kämmerlein üben. Erst durch Zuschauer erleben sie Reaktionen auf ihre Darbietung.

Frisch machte sich der junge K o n r a d Sentek ans Werk und präsentierte eine Version des alten, aber auch ewigjungen Becherspiels, das sicher zu den Pflichtübungen eines jeden Zauberkünstlers gehört. Danach ließ er unter einem Tuch einen Geist erscheinen. Weiter so!

Zaubersalon Wuppertal 2014 08 053Marc W e i d e zeigte in seiner Überleitung zur nächsten Darbietung auch noch mal, warum Zauberer doch Reaktionen eines Publikums brauchen anhand einer Münzmanipulation; sich selbst Täuschen geht ja irgendwie auch nicht.

J a n – N i k l a s Grimmelt schlug nicht nur ein geliehenes Handy in eine große Sprudelflasche, er ließ auch Bällchen in eine Schüssel wandern. Und schließlich wurde aus verbranntem Papier, dann echtes Geld, mit dem man im Restaurant das Essen bezahlen konnte.

T h o r b e n   Hammes hat sich mehr der Kartenkunst verschrieben. Neben den verblüffenden Kunststücken, fiel vielen sein nachahmenswerter Umgang mit den jüngsten Zuschauern auf, da Zaubersalon Wuppertal 2014 08 078kann sich m.E. mancher Erwachsene eine Scheibe abschneiden.

Der jüngere Bruder,   P h i l   Hammes, trat als nächster auf und erriet als erstes, unter welchen Schrein ein weiterer jugendlicher Zuschauer die wertvollste, nämlich goldene, Statue versteckt hatte. Gekonnt zeigte er dann eine kleine Form des Spiels mit den Chinesischen Ringen, eines weiteren Zauberklassikers. Nach Vorstellung seines Haustiers Rocky wurde dieses „hypnotisiert“ und kam dann in einen kleinen Holzkasten und wurde mit zwei Klingen dreigeteilt und anschließend wiederhergestellt.

Der Moderator MZaubersalon Wuppertal 2014 08 109arc führte in der Überleitung das Hütchenspiel mit einem Würfel und einem Knobelbecher vor. Und es wurde darauf hingewiesen, dass Spenden in dem herumgehenden Hut an diesem Abend besonders für die Jugendarbeit des Ortszirkels gedacht waren, z.B. der Anschaffung neuer Unterrichtsmaterialien oder für Referenten von außerhalb des Vereins.Zaubersalon Wuppertal 2014 08 155

N i c o l e Iranow verfügte über besondere Fähigkeiten auf dem Mentalsektor. Dies bewies sie unter anderem dadurch, dass sie und ein Zuschauer, unabhängig von einander, das gleiche auf zwei Schiefertafeln geschrieben hatte.

Mit A n n i k a Nippolt aus Münster trat nun eine schon mit mehr Bühnenerfahrung versehene junge Künstlerin auf, die sogar schon an einer Deutschen Jugendmeisterschaft teilgenommen hat. In ihrer Darbietung verschmolzen mehrere Fähigkeiten und Fertigkeiten zu einer schon sehr runden Bühnenshow: Illusion(Quick Change), Zauberei(Socken und Schirmbeschirmbespannung wechseln die Plätze, Ventriloquismus/“Zaubersalon Wuppertal 2014 08 194Bauchreden“( mit dem in einem Z......o Paket erschienenen Schuh), Ukulelespielen auf dem im leeren Schuhkarton erschienenZaubersalon Wuppertal 2014 08 240 Instrument und zum Abschluss Gesang mit einer schönen klaren Stimme.

Auch P a s c a l Thieme aus Bamberg bewies, dass er nicht nur Zaubern kann. In seiner ersten Darbietung des Abends jonglierte er mit Bällen und einem Diabolo. Bei einigen Passagen hatte der Chronist zwar Bedenken, es könne zu einer Kollision zwischen Diaboloschnur und seine Hosenträgern kommen – ist aber alles gutgegangen! Und diese Kleidung ist für Leute dieses Alters nun mal normal!

H e r r m a n n Schauerte war ja auch schon fast ein „Alter Hase“. Er hatte im OZ Wuppertal schon Bühnenerfahrung bei einem gemeinsamen Auftritt sammeln können. Er unterhielt das Publikum mit dem Spiel um einen dunklen Beutel und ein Ei, sowie der wiederholten Wanderung einer Karte in seine Jackentasche.

Unser Bamberger Gast P a s c a l ließ nun direkt vor den Augen eines kleinen Mädchens einen Fünfziger in eine Flasche wandern, obwohl deren Hals für die Münze viel zu schmal war. Die vom Zuschauer gewählte Karte tauchte zusammengefaltet erst als letzte Karte im Mund des VerblüZaubersalon Wuppertal 2014 08 287ffungskünstlers auf. Bei seinem Hütchenspiel tauchten einige nicht erwartete Gegenstände unter einem Kaffeebecher auf.

Zaubersalon Wuppertal 2014 08 308Die Zuschauer hatten einen vielseitigen unterhaltsamen Abend erlebt und bedankten sich beim Finale bei den jungen Akteuren durch das Brot des Künstlers: den Applaus.

 

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