Zaubersalon Wuppertal 2014 06 006Der Zaubersalon rief – und diesmal kamen leider nicht so viele Zuschauer. Diesmal bekam man doch die Auswirkung der Fußball WM zu spüren. Schade, denn die Freunde vom Zaubersalon Bad Oeynhausen hätten mehr verdient.

Das Programm des Abends moderierte der gutgelaunte C H AR L Y   D Ö R R I E S, der schon seit seinem letzten Auftritt im Programm des Zaubersalons – nicht nur wegen seiner schönen silbernen Schuhe – bei vielem im Gedächtnis geblieben war. Er brachte mit der Erklärung eines Tricks gleich die Leute zum Lachen. Dann verschwand beim erneuten Ausbreiten einer Mappe sogar eine vorher nur gedachte Karte der Zuschauer!

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 036Die erste Darbietung des Abends bestritt B E L U, der schilderte, wie er zur Zauberei gekommen war. Dies wurde mit den Spielkarten ganz deutlich: immer wurden welche weggeworfen, doch stets war wieder die Ausgangsmenge vorhanden. Eine zerrissene Zeitung wurde fast wiederhergestellt; das zu Boden geflatterte Stückchen fehlte bei der wieder reparierten Zeitung mitten in einem Blatt. Es folgte eine Falschspieldemonstration mit „Karten für Schwerhörige“( die man bis zur letzten Reihe erkennen konnte.) und dem Zeigen der da immer heraus resultierenden Folge: man ist danach immer abgebrannt. Eine von einer Zuschauerin gekennzeichnete Karte wurde von B E L U   auf verblüffende Weise gefunden. Zum Abschluss zeigte er dann unter ständiger Kontrolle zweier Betrachterinnen wie sich die Seilmitten der Seile, die die Damen jeweils an den Enden hielten, unter Abdeckung verbanden, ohne dass jemand die Seilenden losgelassen hatte.

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 092Kontrolle einer Zuschauerin lies auch C H A R L Y D Ö R R I E S zu, die dann das Erscheinen und Verschwinden von farbigen Tüchern in einem kleinen Blatt Papier aus nächster Nähe erleben durfte. Die nun angekündigten Künstler L A B O R A & A N N entführten die Anwesenden ins Reich der Gedächtnisleistungen. Das Magische Quadrat ergab, egal ob kreuz oder quer gerechnet immer die 94. - Und dies war das zufällig genannte Lebensalter einer Zuschauerin! – Eine weitere mentale Höchstleistung war eine Vorführung des sogenannten Rösselsprungs. Das ist eine Darbietung, bei der man eine schachbrettartige Tafel, beginnend auf einem vom Zuschauer bestimmten Feld, wie das Rössel beim Schach in einer bestimmten Zugweise so ausfüllt, dass jedes Feld nur einmal benutzt wird. Dabei stand                                     L A B O R A mit dem Rücken zur Tafel. Jedes Feld wurde bei der einmaligen Benutzung durchgekreuzt. Das gelungene Experiment führte zu lange anhaltendem Applaus.

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 137In der nun folgenden Ansage erklärte der Moderator pfiffig, was unter dem Begriff Eierschaukeln zu verstehen sei. Er bediente sich eines Musters zur Illustration. Mit einem klassischen Kunststück, das immer nur durch die Fähigkeit des Vorführenden zum Leben erweckt wird, leitete er nun zur klassischen Darbietung über: L U C A M A S S I A erfreute die Anwesenden zunächst mit Teilen der „Hohen Schule“ der Magie – der Manipulation. Von Bällen, Seilen und Ringen war alles dabei. Und als Zugabe nochmals Bälle: diesmal aber unter Beteiligung zweier sehr jungen Zusehauerinnen. Die Bälle wanderten nicht nur von Hand zu Hand sondern auch schon mal von einem Ohr zum anderen mitten durch den Kopf!

Zaubersalon Wuppertal 2014 06 196Sehr zur Verblüffung der Beteiligten und zur guten Unterhaltung der andern!

Wie üblich verabschiedeten sich die Künstler noch gemeinsam von ihrem Publikum – auf ein baldiges Wiedersehen.!

 

Zur Fotogalerie