2014 11 18 ZauberSalon BeLu 004Der November brachte uns diesmal ein neues Zauberprogramm des sympathischen BeLu aus Ostwestfalen unter der Bezeichnung „Komisch!?!“

Den Zuschauern, die trotz Länderspiel den Weg in die Bandfabrik gefunden hatten, wurde vom Moderator des Abend H e n r y W a h l ein unterhaltsamer Abend mit Comedy- und Hypnose-Elementen versprochen, ja selbst Schnorrer sollten einen guten Tipp erhalten.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 007Aufgelockert wurde der Abend durch Audioeffekte zur Untermalung. B E L U verstand es gleich, sein Publikum an diesem Abend anzusprechen Dazu benötigte er keine großen Requisiten, wenn mal da mal von dem Riesenzauberstab absieht, der aus einem viel zu kleinen Beutel wuchs. Beim Umgang mit Seilen konnte man schon seine Fähigkeiten als Zauberer erkennen. Das war auch bei seiner Falschspielroutine mit drei Karten zu bemerken.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 024Durch den Einsatz von Hypnose war eine Zuschauerin nicht in der Lage, den Text auf verschiedenen Karten richtig vorzulesen. War etwa auch Hypnose im Spiel, als mehrere Zuschauer jeweils einen Umschlag frei wählten, aber nur der übriggebliebene Umschlag einen echten 50-Euro-Schein für B e l u enthielt. Das war aber sicher gar nicht so schlimm, da dieser sich, zur Freude der Zuschauer, auch in einen bunten Zettel verwandelte.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 106Zu besonders guten Leistungen kam es immer, wenn Kinder an den Effekten beteiligt waren. Da merkte man, dass B e l u selbst Familienvater ist. Er bewies sein Einfühlungsvermögen, ob beim Eierbeutel oder auch da, als ein Mädchen nicht zum kleinen Zauberer verkleidet werden wollte; bei ihm sollte niemand ein banges Gefühl haben.

Einen nicht so häufig gezeigten Effekt erlebte man dann: Zwei Wasserschalen wurden leergetrunken und füllten sich durch Drehbewegungen immer wieder soweit, bis das Wasser überschwappte.

Verschwundene Tücher erschienen an einem vorher gezeigten kleinen Puppenschirm.

2014 11 18 ZauberSalon BeLu 115Höhepunkt war aber sicher sein Abschlusseffekt, woran sicher die beteiligten Zuschauer, ein seit 50 Jahren verheiratetes Ehepaar, nicht unschuldig waren. Diese Zuschauer würde man B e l u gerne zu allen seinen Auftritten wünschen. Das Spiel, bei dem sich zwei Seilmitten wiederholt in einem Kästchen verbanden, obwohl die Enden nie von den Zuschauern losgelassen wurden, wurde so zu einem Höhepunkt an Spaß.

Viel Applaus für den Künstler, dessen Leistung nicht genug zu loben ist;: Ein Solo-Abend ist immer ein hartes Stück Arbeit – auch, wenn es so leicht erscheint.

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