Zaubersalon Wuppertal 2012 04 039Trotz des Fußballspiels der Bayern, erlebte ein gut gefüllter (es mussten sogar noch ein paar Bänke mehr als erwartet aufgestellt werden) Veranstaltungsraum einen sehr unterhaltsamen Abend.

Moderator Marcel Schettler, bislang schon als Künstler ein gerngesehener Gast im ZauberSalon, eröffnete den Abend mit netten, launigen Bemerkungen. Er gab den Besuchern einige Verhaltensmaßregeln für den Notfall und wies den Weg zum „Exit“.

Marcel Schettler begrüßte als ersten Akteur unser jüngstes Mitglied Marc Weide, der Ausschnitte aus seinem Programm „Las Vegas kann mich mal“ zeigte. Marc führte zunächst eine lustige, gezeichnete Vorhersage vor, die einen doppelte Effekt beinhaltet. Dann erschien eine Münze wiederholt auf der Schulter einer Zuschauerin. Eine Spielkarte wanderte in die Brieftasche, ein Geldschein verschwand bei einer Verwandlung und tauchte mitten in einer Zitrone wieder auf. Mit seiner jungenhaften Art und seinen flockigen Sprüchen begeisterte er nicht nur Zuschauer, sondern auch viele Kollegen.

Eine Rarität zeigte dann der Moderator: zwei Stäbe, die jeweils an Steckdosen angeschlossen waren und eine rote bzw. eine blaue Glühbirne an ihrer Oberseite hatten. Zur Verblüffung der Anwesenden, leuchtete immer die Birne auf, die an dem anderen Stab befestigt war, obwohl man den Schalter am anderen betätigte, und, allem Anschein nach, keine Verbindung vorhanden war.

Zaubersalon Wuppertal 2012 04 090Zaubersalon Wuppertal 2012 04 030Beim nächsten Künstler, Attila, muss sich der OZ Wuppertal besonders bedanken. Da der eingeplante und angekündigte Wolfgang Schmidt wegen akuter Erkrankung kurzfristig absagen musste, sprang Attila ein. Beim Auftritt mit weißem Stock und dunkler Brille, kokettierte er sicher ein wenig mit seiner – tatsächlich vorhandenen – Sehschwäche, aber die Auswahl der Effekte wies ihn als echten Kenner und Könner aus. Ob Karte, die die Augen veränderte (Multi Pip), ein nicht oft gezeigtes Finden von drei Spielkarten durch zerschneiden eines einzigen Blattes Papier, Seilroutine, „Erklärung“ eines Tuchverschwindens, elegante Seilroutine oder beim Klassiker Ringspiel, immer konnte man die Vielseitigkeit von Attila bewundern.

In der nächsten Moderation erschien Marcel Schettler mit drei farbigen Beuteln. Während die Beutel, die die Zuschauer ausgewählt hatten, sich als leer erwiesen, enthielt sein übrig gebliebener Beutel einen 50-Euro-Schein.

Zaubersalon Wuppertal 2012 04 138Den letzten Auftritt hatten Maik und Rick mit frischem Ruhrgebietshumor. Bei ihrem Spiel mit bzw. um Handys schwang immer eine Portion Schadenfreude beim Publikum mit. Auch mit ihrem Schlusseffekt mit einem Pseudo-Thomas Gottschalk hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Das monströse Augenverbinden vor dem Wiederfinden einer Karte muss man wirklich gesehen haben.

Im Anschluss daran stellten sich noch einmal alle Akteure vors Publikum, das durch Applaus zeigte, dass es wieder einmal einen unterhaltsamen Abend erlebt hatte.

 

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