Zaubersalon Wuppertal 2012 06 002Trotz EM fand dieser Zaubersalon seine Zuschauer – wenn auch weniger als gewöhnlich. Die Anwesenden erlebten einen locker, flockigen Moderator. Vor seinen Auftritten in den USA übernahm der charmante Marc Weide noch die Moderation im ZauberSalon, bei der natürlich auch gezaubert wurde. Schon sein Kartenspiel erschien auf magische Weise. Eine Zuschauerin wählte eine Karte aus. Marc entzündete einen Feuerball aus Papier, der dann in den von der Zuschauerin gehaltenen Kartenstapel wanderte und die gewählte Karte verbrannte.

Zaubersalon Wuppertal 2012 06 026Als erster Künstler zeigte Atilla, wie wir Zauberer Tricks vom Magischen Zirkel erhalten: indem er ein gefülltes Glas aus dem Brief des MZ produzierte. Seine magischen Hände verbogen Löffel und zauberten Geld herbei. Einen Karteneffekt, bei dem die Zuschauer mit Würfel und Kreisel mitbestimmen durften, hatte ein anscheinend „blödes“ Ende, fand dann aber doch noch einen lauten, verblüffenden Abschluss.

Gelacht wurde wieder oft, wenn auch schon mal über ungewollte Komik. Marc Weide forderte eine Zuschauerin auf, ihm ein Tier wie Hund, Katze, Maus, nur größer zu nennen.

Als dann „Hamster“ genannt wurde, brachte das viele Zuschauer zum Lachen; aber als Marc aus seinem Umschlag dann ein gezeichnetes Tier heraushole, das viel Ähnlichkeit mit einem Hamster hatte, gab es den nächsten Heiterkeitsausbruch.

Zaubersalon Wuppertal 2012 06 064Marc kündigte dann unsern Gast aus Soest an. Mel Piérre eröffnete mit einem eleganten Tuchfärben in der freien Hand, bei welchem er, für die Zuschauer ganz unerwartet, mehrere Male die Finger öffnete, so dass man erkannte, dass man mit Erklärungsversuchen auf dem Holzweg war. Ein Kartentrick mit Riesenkarten wurde erst vom Künstler, dann von der Zuschauerin – die aber trotzdem nicht wusste, wie – vorgeführt. Geldscheine wurden verwandelt, oder man ließ Tücher darin verschwinden – meist unter der Nase von Zuschauern. Zum Schluss seiner unterhaltsamen Darbietung ließ Mel Piérre den Ring einer Dame aus dem Publikum verschwinden und mitten in verschlossenen Naschereien wiedererscheinen.

Mit einer weiteren Vorhersage brachte Marc Weide das Publikum zum Lachen und verblüffte sie dennoch, bevor er zum letzten Künstler des Abends überleitete.

Zaubersalon Wuppertal 2012 06 118Unser Gast Kai Wiedermann lockerte erst mal die Zuschauerhände mit einer magischen Lockerungsübung. Dann präsentierte der sympathische junge Mann seine WunderBar, bei der alles Erforderliche zunächst produziert wurde, bevor dann mit den Bar-Utensilien gezaubert wurde. So bewies er den Anwesenden, dass Red Bull wirklich Flügel verleiht. Ein Riesenstrohhalm erschien aus der Hamburger Tüte, Früchte wanderten unter den Cocktail Shaker. Ein Gast aus dem Publikum, dessen Geldschein in die Zitrone gewandert war, erhielt zum guten Ende den fertig gemixten Drink.

Wie üblich, wurden alle Künstler zum Abschluss und zur Verabschiedung noch mal auf die Bühne gebeten, um den Schlussapplaus entgegenzunehmen.

 

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