Zaubersalon Wuppertal 2012 10 086Trotz oder wegen des Länderspiels zeichnete sich schon früh ein volles Haus ab, und so hieß es schon früh: „Nur noch Stehplätze vorhanden.“ Nach der Begrüßung durch das Haus, führte Henry Wahl durch das kurzweilige Programm und klärte auch über die Verwendung der Einkünfte aus dem Hut auf.

Diesmal war der Verlauf des Abends etwas anders als gewöhnlich, nämlich nur mit einer Pause. Als erstes kündigte der Moderator einen gerngesehenen Gast an, den wir mit anderen Darbietungen schon mehrere Male im Zaubersalon begrüßen konnten.

Zaubersalon Wuppertal 2012 10 021Ju-Rim erzählte uns, mit welchem Effekt er zur Zauberkunst kam, und hatte immer wieder sechs Spielkarten. Dann wanderte eine vom jungen Zuschauer unterschriebene Karte wiederhol über die Arme in die Jackentasche auf der anderen Seite. Aus Gründen des Jugendschutzes (sehr viele Kinder anwesend), las er nicht aus dem Buch über Anmache für Zauberer vor, sondern beschränkte sich auf eine Demonstration, bei der die Zuschauer lachen mussten. So ließ er zum Schluss eine gezogene Karte aus einem nur gezeichneten Spiel steigen.

Zaubersalon Wuppertal 2012 10 067Arguno bezauberte die Leute mit Wiener Charme. Das ehemalige Zirkelmitglied des Wuppertaler Zirkels hatte viele Klassiker im Gepäck. Nach Augentest und Sicherheitshinweis, den er als hauptberuflicher Mitarbeiter einer bekannten Fluggesellschaft besonders gut drauf hatte, folgten der Würfelkasten, die Schnurstäbe, ein spannender Falschspieleffekt und eine Seilroutine, für die er ein 3 Meter 60 langes Seil benötigte, seine Frau aber nur 3 Seilstücke à 1, 20 gekauft hatte. Lacher und Applaus waren im am Ende gewiss.

Vielen war es sehr warm geworden, und so kam ihnen die angekündigte Pause recht, um sich an der Luft abzukühlen oder sich wieder mit kühlen Getränken zu versorgen.

Danach begrüßte Henry Wahl erneut Ju-Rim,  der uns dieses Mal seine Version des Spiels mit den Metallringen vorstellte. Im Anschluss daran erläutere anhand eines Geldscheins auf witzige Weise die drei Fragen, die Zauberkünstlern am häufigsten gestellt werden. Zum Schluss verblüffte er die Anwesenden noch mit zwei Seilstücken in unterschiedlichen Farben. Ein Knoten sprang von einem Seilstück zum andern und war dann beim Aufknoten nur noch ein weißes Seilstück in einem roten Seil.

Zaubersalon Wuppertal 2012 10 206Auch Didian ist ein guter Freund unseres Zirkels. Der Vorsitzende des Magischen Zirkels Lüdenscheid zauberte schon in vielen Teilen der Welt. Sein erster Effekt, der ganz einfach mit zwei Stücken schwarzem und weißem Seidenpapier begann, endete nach einigen Überraschung mit der Produktion eines Kaninchens, das von den Kindern dann vorsichtig gestreichelt wurde. Da z. Z. kein Wuppertaler Mitglied mit Tieren zaubert, haben wir so etwas lange nicht gesehen. Didian benötigte zu seinem Zauber neben dem Zauberspruch immer indisches Wasser, das aus einem anscheinend unerschöpflichen Krug stammte.

Dann verschwand die Billigbierflasche aus deutschen Landen ebenso, wie plötzlich ein Ei in einem kleinen schwarzen Beutel erschien, obgleich die Ärmel des Künstlers von zwei Zuschauern festgehalten wurden.

Zaubersalon Wuppertal 2012 10 222Nach einem ungerechten Quizspiel, erhielten die Kandidaten auch noch ungerechte Preise aus dem Klingelbeutel.

Als Abschluss seiner Darbietung zeigte der Magier dann sogar eine Illusion, bei der eine schlanke Zuschauerin nicht nur durchbohrt wurde, sondern auch noch Wasser durch ihren Körper floss.

Die Zuschauer ließen ihn erst von der Bühne, nachdem er noch eine kurze Zugabe gegeben hatte.

Die nochmalige Vorstellung aller Mitwirkenden brachte für die Künstler noch einmal ihr Brot ein – den kräftigen Applaus.

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