Zaubersalon Wuppertal 2012 12 084Die Moderation des 25. Zaubersalons hatte unser Zirkelmitglied Hans Dillenberg, der dabei sehr eigenwillige, heute selten gezeigte Kunststücke einsetzte. So verwandelten sich alltägliche Gegenstände in einen Tisch. Aus einem Hut wurden Taube und Kaninchen produziert (wer da war weiß in welcher Form. Auch die Fahnenparade sieht man heute nicht sehr häufig.

Zaubersalon Wuppertal 2012 12 050Der erste angekündigte Künstler war Charly, ein Gast aus Barntrup. Der fiel den ersten Reihen zunächst einmal durch sie ausgefallenen, silbernen Schuhe auf. Bald jedoch hatte diese liebenswürdige Type alle auf seiner Seite; ob nun Tücher in zusammengedrehten Zetteln vor den Augen der ihn aus nächster beobachtenden Zuschauer verschwanden oder erschienen, bei der Kartenwanderung zwischen zwei     Zuschauerinnen oder ob sich solide Metallringe bei einem alten Gauklerspiel verketteten, immer wusste der sympathische Künstler zu überzeugen.

Hans Dillenberg stellte in seiner Ansage u.a. sehr bildlich dar, dass manche Leute so abgebrannt sind, dass sie immun sind gegen Werbesendungen.

Zaubersalon Wuppertal 2012 12 081Genau dieses parodierten die Trickomedians aus Wuppertal.. Die Darbietung war so witzig, dass der Chronist hofft, die Darbietung noch viele Male zu sehen. Anhand eines „Wunderglases“ wurden die stupiden Dauerwerbesendungen gekonnt durch den Kakao gezogen. Der vom Band eingespielte Ton wurde von passenden Gesten unterstützt; Das Gelächter im Publikum zeigte den hohen Wiedererkennungswert der Verkaufssendungen in diesem Spiel.

In der Umbaupause beteiligte der Moderator Kinder an seinen Effekten. Bei einem veränderte sich sogar das benötigte Behältnis.

Zaubersalon Wuppertal 2012 12 128Der nächste angekündigte Künstler war ein weiterer Gast. Andreas Krall vom Ortzirkel Mainz hatte den abschließenden Teil des Abends übernommen. In der Rolle des Giacomo versuchte er in die Fußstapfen seines Bruder Giuseppe Cagliostro zu treten. Dabei ereigneten sich einige bizarre Dinge. Andreas Krall verstand es, mit wenigen Requisiten eine passende Atmosphäre zu schaffen , den Spannungsbogen bis zum Ende zu halten und so die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen.

Danach gab es noch dankbaren Applaus vom Publikum, das dann von Hans Dillenberg mit den besten Wünschen für die bevorstehenden Festtage und das neue Jahr verabschiedet wurde.

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