Zaubersalon Wuppertal 2011 06 002Es war schon ein kleines Jubiläum. Bereits zum 10. Mal ging der „Zaubersalon Wuppertal“ über die Bühne. Und so überreichte „Atilla“, der den Abend moderierte, einer unermüdlichen Zuschauerin, die bis jetzt keinen einzigen Abend verpasst hatte, zunächst einmal eine Ehren-Urkunde.

Nicht ganz so viele Zuschauer wie sonst hatten den Weg in die Bandfabrik in Wuppertal Langerfeld gefunden. Die jedoch genossen sichtlich die einzigartige Atmosphäre.

Zaubersalon Wuppertal 2011 06 015Denn gleich zu Anfang glänzte Mike Sönnecken, der diesmal kräftig in den Schminkkasten gegriffen hatte, in seiner Rolle als „Vincenzo“ aus Napoli. „Isch gewinne immer!“, lautete sein Motto. Er zeigte Kümmelblättchen-Effekte mit Schwammbällen und Bechern, eine Chop-Cup-Routine mit einer Moccatasse und einem Geldscheinkügelchen, mehrere Banknotenverwandlungen und eine Mentalnummer mit einer Zuschauerin, wobei er zum ersten Mal eine Wette verlor, dafür aber das Herz der Dame gewann. Ganz Sieger, wie immer, führte er sie am Arm zur Theke.

Zaubersalon Wuppertal 2011 06 040Für den erkrankten „Jurim“ war kurzfristig Frank Moll eingesprungen. Als „Zaubernothelfer“, der in der ganzen Welt unterwegs ist und verhinderte Zauberkünstler vertritt, rettete er auch diesen Abend mit seiner erfrischend charmanten Darbietung. Er zeigte „Exit“, das Verschwinden eines Riesenzauberstabes aus einer Zeitung, das Seil mit den vier Enden, eine Münzenwanderung mit einer Zuschauerin, die „Multi-Pip-Card“ und seinen neuen Paradetrick, die Schirmillusion. Das begeisterte Publikum merkte sehr wohl, dass es hier einen Profi vor sich hatte und bedankte sich mit stürmischem Applaus.

Zaubersalon Wuppertal 2011 06 058Nachdem der Moderator noch einmal darauf hingewiesen hatte, dass der Zaubersalon im August eine Sommerpause einlegen wird, betrat Thorsten Hemmerich die Bühne. Er sprach über Stress und über die unterschiedlichen Möglichkeiten, damit fertig zu werden. So verwandelte sich seine „Anti-Stress-Zigarette“ erst einmal in ein viel gesünderes Kaugummi. Dann zeigte er ein interessantes Rechenkunststück und eine MentalnumZaubersalon Wuppertal 2011 06 069mer mit einer Zuschauerin. Zum Schluss fing er Radiowellen mit den Händen ein und unterhielt das erstaunte Publikum mit den neuesten Nachrichten aus NRW.

Beim Finale zeigte sich wieder einmal, dass auch ein kleines Publikum großen Beifall spenden kann.

 

 

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