IMG 5151IMG 5164Wie schnell doch so ein Monat vergeht.... Der Juni Zaubersalon brachte mal wieder gutgelaunte Zuschauer mit gutgelaunten Zauberkünstler zusammen. Da machte es auch gar nichts, dass der vorgesehene Moderator ausgefallen war und Reiner Zufall(Hans Dillenberg) diesen Part mit Bravour übernommen hatte. Als angeblich "kleiner Anfänger" schaffte er es, die unbeschwerte Stimmung zu erhalten, das Publikum zum Schmunzeln(bzw. Lachen) zu bringen und auch die Künstler angemessen zu präsentieren.

Da machte dann ein gestandenes Mannsbild(Thorsten Hemmerich) - im Hauptberuf bei der Feuerwehr - den Anfang. Sein kleines Stück Seil, das vorwitzig aus dem Ärmel schaute, wurde immer länger, ja, es ging sogar bis ins Hosenbein. Und Nicht nur das: Es hatte sogar drei Enden, denn im anderen Hosenbein steckte auch noch eins. Und dann endete der Effekt auch noch mit einer Überraschung... .  Dann IMG 5314brachte er den Anwesenden ein neues IMG 5242Kartenspiel bei, das bei den Ostfriesen gespielt wir und  bei dem der Zugereiste keine Chance hat, denn: "die Ostfriesen sind gut ... im Betrügen". Als dann das Zersägen einer Jungfrau angekündigt wurde, dachte man: "Geht das denn? - Eine Großillusion auf dieser verhältnismäßig  kleinen Bühne? - Aber dann beschränkte sich Thorsten Hemmerich auf das Zerreißen einer Spielkarte, die er aber in Viertel zerriss. Ohne Abdeckung brachte er sie dann wieder in den ursprünglichen Zustand. Der Applaus des Publikums dankte ihm seine gute Leistung.

Die nächste Darbietung brachte  Thomas Küstner: Klassische Zauberkunst mit zunächst Ring und Seil. Unter unmöglichen Bedingungen schienen sich Seil und Ring zu durchdringen. Viele Jahrhunderte älter als das älteste Musikstück oder Gedicht ist das Spiel mit dem Becher.  Mal ganz schnell und mal gaa...anz langsam ließ Thomas Küstner die Kugel wandern, so dass keiner mehr mit den Augen folgen konnte.

Nach der Pause ließ Frank Moll zunächst seinen eleganten Spazierstock in einer Zeitung verschwinden. Es folgte eine hübsche Routine, bei der farbige Tücher verschwanden und an einem unerwarteten Ort wieder auftauchten. Unerklärlich sein Effekt, bei welchem eine von einem Zuschauer selbst ausgesuchte Karte in das Kartenpäckchen wanderte, das IMG 5395von einem zweiten Zuschauer gehalten wurde.

Attila bewies einmal mehr sein phänomenales Gedächtnis bzw. sein Beherrschen der Mnemotechnik; diesmal mit einer Riesenzahl, deren Zifferfolge durch eine Zuschauerin kontrolliert IMG 5456wurde. Im Anschluss wurde diese Zuschauerin durch Hypnose so beeinflusst, dass sie drei Alltagsgegenstände genau auf die passenden Symbolkarten legte. Natürlich durfte bei seiner letzten Darbietung auch "des Teufels Gebetbuch" - also ein Kartenspiel - nicht fehlen.

Genau mit diesem Requisit verblüffte nach einer weiteren Pause Reiner Walter das Publikum. Drei Zuschauer dürften an beliebigen Stellen jeweils ein Kartenpäckchen vom Spiel abheben und sich von diesen IMG 5533Spielkarten jeweils eine merken. Durch sein Können(Körpersprache deuten?) gelang es Reiner Walter, diese zu ermitteln.

Die letzte Darbietung des Programm kam dann von Koni, der mit viel Mutterwitz auch wieder zum Lachen der Leute beitrug. Ob er sich mit Glühwürmchen eine Zigarette anzündete, IMG 5604diese wandern ließ, Geld vermehrte oder Gedanken übertrug, immer gab es Grund zum Grinsen. Auch hielt der Zirkelkönig des Überziehens sich diesmal ziemlich an seine Zeitvorgabe.

Reiner Zufall rief dann alle Künstler noch einmal in der Reihenfolge ihrer Auftritte auf die Bühne, wo sie dann noch einmal den verdienten Applaus entgegen nehmen konnten. Und ganz zum IMG 5643Schluss fand Reiner Zufall dann noch eine Zuschauerkarte, die er vorher nie erraten konnte.

Dank nicht nur an die Technik sondern auch an Lothar Ullrich, der vor der Bühnenveranstaltung und in der Pause immer wieder die Leute mit seinen Close-up-Kunststücken unterhielt.

 

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