ZauberSalon 20 10 2015 001Diesmal war ihm zuviel mental nicht auf den Geist gegangen, sondern die Hexe hatte geschossen, so dass Falco Spitz seinen Wuppertaler Freunden absagen musste und alle froh waren, dass so schnell ein Spitzenprogramm für den Abend zusammengestellt werden konnte.

ZauberSalon 20 10 2015 017Henry WAHL dankte den so kurzfristig eingesprungenen Akteuren daher vor dem Beginn des Bühnenprogramms schon einmal sehr herzlich und bat als ersten Künstler Hans DILLENBERG auf die Bühne, der uns mit  Auszügen seines weitgefächerten Repertoires prächtig unterhielt. Für eine Vorhersage setzte er sogar einen Papierflieger ein. Richtiges Einschätzen seiner Zuschauer war dann sicher auch bei dem von ihm gezeigten Kartenexperiment eine große Hilfe. Genau wie Uri Geller damals in den 70iger Jahren schaffte er es ein Besteckteil zu verbiegen, dass bei ihm allerdings gemalt war und sich - trotz Kennzeichnung des Blattes - in der Hand eines Zuschauers verbog.

Die nächste Darbietung zeigte die große Fähigkeit des Riesengedächtnisses auf der Bühne. ATTILA und Assistentin EMINE ließen sich 30 BegriffZauberSalon 20 10 2015 013e nennen, die sich ATTILA, mit zum Teil launigen Kommentaren, einprägte. EMINE schrieb diese Begriffe in Reihenfolge auf, so dass man sie jederzeit überprüfen konnte. Sofort konnte ATTILLA alles in beliebiger Reihenfolge wiedergeben - vorwärts - rückwärts - durcheinander. Bei einem anderen Experiment wurde ein Kartenspiel durch das Publikum gereicht, drei jeweils durch andere Zuschauer bestimmte Personen wählten frei jeweils eine Karte, und ATTILA vermochte 2 von 3 Karten durch Gedankenkraft herauszubekommen.

ZauberSalon 20 10 2015 072Ursprünglich vom Improvisationstheater kommt Heiko WIESE oder DAS WIESEL, der Erfinder des Zaubersalons in Hannover, dem Vorbild aller übrigen Zaubersalons. Seine Darbietung begann mit einer fast 400 Jahre alten Kunst: dem Papierfalten. Unterstützt von einem ziehharmonikaartig zusammengefalteten Papier erzählte er eine Geschichte aus dem Wilden Westen, die alle zum Lachen oder Schmunzeln brachte.
Es folgte eine kleine Einführung in die Kunst des Knotenschlagens, sehr gekonnt. Beim obligatorischen Kartentrick, der "erklärt" wurde, waren aber am Ende doch die Zuschauer die Getäuschten. Nach einer tollen sechseckigen Scheibe, die ständig ihre Farbe änderte, folgte noch ZauberSalon 20 10 2015 079eine Befreiung aus einer Fesselung mit Handschellen und einem Ledergurt. Klasse gemacht WIESEL!

Das Publikum dankte für die improvisierte Show des Zaubersalons mit großem Applaus, es war nicht nur Ersatz sondern unerwartete Darbietungen trösteten über das Fehlen von Falco Spitz hinweg.

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