Zaubersalon 109


Der Zaubersalon im Dezember wurde wieder einmal von den Aktiven des Ortszirkel Wuppertal im MaZvD gestaltet.Vorsitzender REINER WALTER gedachte auf der adventlich geschmückten Bühne des schon verstorbenen Begründer des Zaubersalons in Wuppertal HENRY WAHL. Nach den einführenden Worten ging es mit einer Zuschauerin, einem Stoffbeutel und einem Ei gleich verblüffend los.

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Die folgende Darbietung wurde von ATTILA bestritten. Das Spiel mit den Bechern und den Bällen, eines der ältesten Straßenzauberer-Wunder, wurde durch sein langes Training perfektioniert. Die Reimform des Vortrags trug sicher zur besten Unterhaltung des Publikums bei. So kam es bei den Einzeleffekten immer wieder zu begeistertem Zwischenapplaus.

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Der nächste Künstler MANUS glänzte zunächst durch ein kleines Theaterstück, in welchem die Akteure durch farbige Tücher dargestellt wurden.Im Anschluss daran, bewies er – passend zur Weihnachtzeit mit Geschenktüten als Requisiten – wie sehr sich auch unser Tastsinn täuschen lässt. So stellten sich die ertasteten Gegenstände zur Belustigung der anderen Zuschauer als etwas ganz anderes heraus.

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Bei dem dann folgenden FRANK MOLL wurde man an Goethes Gedicht vom Zauberlehrling erinnert: Es zauberte. Ganz plötzlich tauchten bei dem Platzwechsel einer Weinflasche und eines Glases immer wieder zusätzliche Weinflaschen auf, die den Ablauf scheinbar störten, in Wirklichkeit aber immer wieder Gelächter der Zuschauer hervorriefen.

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Nach der Pause demonstrierte REINER WALTER einen weiteren Klassiker, den im Laufe ihrer Karriere nahezu alle Zauberkünstler einmal einstudieren: die Verkettung von einzelnen Metallringen zu den unterschiedlichsten Figuren. Die Grippewelle hatte auch einige für den Abend eingeplante Zirkelmitglieder betroffen. Diese Zelebrierung des Ringspiel war ein würdiger Ersatz, sowohl optisch als
auch akustisch.

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Es folgte WERNER PRIX, der wiederholt bewies, dass sich ein Turm aus in beliebiger Reihenfolge zusammengesetzt stets nach einem anderen, ebenso zusammen gewürfelten zweiten Turm ausrichtete, wenn er einmal mit einer Röhre bedeckt worden war. Dieses wunderbare Kunststück sieht man heute leider recht selten, daher freut sich der Berichterstatter um so mehr.
Für die Überleitung zum nächsten Interpreten setzte der Conferencier ein verblüffender Mentalwunder ein, bei welchem ein Zuschauer gut mit Zahlen umgehen musste.

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Zum ersten Mal folgte nun eine Denière: HANS DILLENBERG verabschiedete sich von seiner liebgewonnenen Bühnenrolle REINER ZUFALL. Noch einmal trat der verschmitzte Filou beim Zaubersalon auf und bewies sein vielseitiges Könnens. Es gab Komik, Mentales oder auch Klassisches zu sehen. Auch blieb anscheinend immer wieder mal das Eigentum eines Zuschauers an den Fingern des
Künstlers kleben und wurde dann zurückgegeben. Wenn auch die Bühnenrole zum letztn Mal gespielt wurde, so bleibt uns HANS DILLENBERG weiter erhalten und wird uns sicher mit Neuem überraschen.

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Dann führten uns AREPO und seine bezaubernde Partnerin KATJA ins Reich der Grossillusion. Bei ihrer Version von Houdinis Metamorphose trug nicht nur das Tempo sondern auch das verblüffende, recht überraschende Ende zu einem gelungenen Abschluss des Abends bei.

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Beim Finale dankten die Zuschauer durch ihren Applaus noch einmal allen Akteuren.

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Bericht: Kokolini

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