Beim 2. Wuppertaler ZauberSlam am 04.02.2020 traten sieben Zauberkünstler mit kurzen Auftritten gegeneinander an, um die „Goldene Trophäe…in Silber…aus Holz“ für sich zu ergattern.


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Zunächst erklärte Moderator Dag das Konzept der Show und ließ die Reihenfolge der Auftritte auslosen. In der ersten Runde und zweiten Runde trat jeder Künstler je einmal an, zunächst in der gelosten, danach in umgekehrter Reihenfolge. Nach jeder Runde durften die Zuschauer eine ihrer
„Wahlkarten“ in die Box ihres Favoriten werfen.

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Den Anfang der ersten und das Ende der zweiten Runde machte Aaron. Er ist vielen eigentlich als Hypnotiseur bekannt. An diesem Abend jedoch sorgte er für die Sicherheit der Zuschauer hinsichtlich Notfallplan und Ehrlichkeit, und präsentierte seine Vorstellung davon, wie Zauberei nächtliche
Quizsendungen aufwerten könnte – sofern die Anrufer richtig aufpassten und nicht etwa alternative Lösungen einbrachten.

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Arnd Clever ist den Zuschauern des ZauberSalon bestens bekannt durch seine Kombination aus Zauberkunst und Musik. So pflanzte er den Zuschauern Ohrwümer ein, band ihnen gewissermaßen einen Elefanten auf und probierte sogar etwas neues, bei dem er aus außergewöhnlichen Gegenständen einerseits einen Klangteppich schuf und sie andererseits für das dazugehörige Kunststücke verwendete.

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Marco Weissenberg verblüffte mit einem Ring, einer zweifelhaften physikalischen Methode und seiner Wahrnehmung von Zauberei als „Mischung aus Wissenschaft und Phantasie“. Außerdem nahm er sich dem Problem vieler Kinder der 80er Jahre an, wie man mit einem Zauberwürfel WIRKLICH umgehen sollte, damit eine Lösung wirklich immer funktioniert.

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Nico Nimz war das erste Mal überhaupt zu Gast in Wuppertal. Er wusste mit seiner mit Comedy gespickten Zauberei die Zuschauer zum Lachen zu bringen; mit dem gekonnten Einsatz von Aufsitzern, einem nicht ganz ernst gemeinten Abstecher in die Hypnose und dem Erschaffen eines hochromantischen Moments, zumindest für sich und seinen Bühnengast, welcher gleichermaßen verwundert schien über den Tascheninhalt des Zauberers, dessen Umgang mit Stiften und dem Effekt, den der eigentliche Kartentrick mit sich brachte.

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Walter Andes habe einen langen Weg aus dem Mittelalter hinter sich, was man sofort glauben wollte, denn seine Aufmachung erinnerte an die eines Hexers: Umhang, Spitzhut, langer Bart. Seine Requisiten und Kunststücke hatten aber glücklicherweise nichts von dunkler Magie. Mit einem Seil mit merkwürdigen Eigenschaften, Zauberstäben, die ihren eigenen Willen zu haben schienen und einem kurioses Gewinnspiel unterhielt er die Zuschauer.

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Volker Putt zeigte den Zuschauern nicht nur auf, dass man mit Socken sogar ein Freigetränk gewinnen kann, anstatt sich darüber zu ärgern, dass manche von ihnen auf geheimnisvolle Weise verschwinden, sondern auch, warum manche Kartentricks Käse sind – aber Menschen dennoch verblüffen können.

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Falco Spitz ist Mentalist, wenn auch von einer etwas schrägen Sorte. Er habe sich ausführlich mit dem Verbiegen von Gegenständen beschäftigt, sei dabei auf Uri Geller, das Geheimnis von Strohhalmen und dem Einfluss von Gedankenkraft sogar auf andere Gegenstände als Metall gestoßen. Auch arbeitete Falco seine Kindheit auf, in der er sein detektivisches Können unter Beweis stellen musste, um endlich das ersehnte Yps-Heft zu bekommen, was ihm an diesem Abend auch endlich gelang.

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Nach der 2. Runde entschied, welche beiden Künstler im Finale nochmals je einer ihrer Nummern präsentieren durften.

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Zum einen war es Arnd. Er eröffnete den Zuschauern in seiner finale das lang verschollene Geheimnis um die musikalische Herkunft eines bekannten deutschen Rock-Musikern und dem Zusammenhang zwischen dieser Herkunft, Präsentationen eines Zauberkunststücks und unterschiedlich farbigen Tüchern.

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Zum anderen zog Marco ins Finale ein. Er nahm die Zuschauer abermals mit in eine vergangene, heute schon fast wieder moderne Zeit, in der man mit Hilfe einer Kamera Momente augenblicklich auf Fotos festhalten konnte. Er bewies jedoch, dass hinter seinen Bildern viel mehr als der eigentliche Zauber von Polaroids, die sich von weiß zu bunt verwandeln, steckt.

Anhand eines lebendigen Applaus-O-Meters in Form einer Zuschauerin ermittelte Dag den Sieger des Abends. Letztlich ging Marco mit der Trophäe nach Hause. Herzlichen Glückwunsch!

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Wir danken allen Künstlern des Abends, insbesondere Nico und Marco, die für einen verhinderten Künstler kurzfristig eingesprungen sind. Danke auch an das Team der „Börse“ für Service und Technik, und Danke an Dag und Jessie für die Organisation. Der nächste Wuppertaler ZauberSlam findet bereits im Herbst diesen Jahres statt. Aktuelle Infos gibt es immer auf der Facebook-Seite des ZauberSalon Wuppertal.

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